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Mirow

Die kleine mecklenburgische Stadt Mirow liegt inmitten des Seengebietes. Bereits im Jahre 1227 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Ursprünglich als Johanniterorden, später als Komturei, al Wohnsitz für die Herzöge von Mecklenburg-Strelitz, erhielt Mirow 1741 das Stadtrecht. Im Wappen der Stadt Mirow findet man folglich das Kreuz der Johanniterritter, den Palmenzweig für Frieden (Mirow - Ort des Friedens) und den Stierkopf für die Zugehörigkeit zu Mecklenburg-Schwerin.

In Mirow befindet sich auf der Schloßinsel das heute noch erhaltene 1752 errichtete Schloß sowie die Kirche, die 1993 eine neue Turmspitze erhielt.

Für den Wanderer lohnt sich ein Ausflug in das Arboretum "Erbsland" bei Granzow. Hier wurden unter der Leitung des Mirower Forstmeisters Scharenberg im Jahr 1187 auf etwa 7 ha ausländische Baumarten gepflanzt, um ihre Eignung für die deutsche Forstwirtschaft zu testen. Dabei wurden verschiedene Arten nordamerikanischer und asiatischer Baumarten gepflanzt, die heute eine stattliche Größe aufweisen, wie die Küstentannen mit einer Höhe von 46,5 m und einem Durchmesser von 1,08 m.











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