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Wesenberg



Das kleine Städchen Wesenberg am Ufer der Woblitz verdankt Fürst Nikolaus 1. von Werle seine Existenz. Um 1250 gründete er die Stadt, die in der Folgezeit oft den Besitzer wechselte. Im Jahre 1323 wurde Wesenberg endgültig dem Land Mecklenburg zugeschlagen. Die Rangeleien um den Besitz führte dazu, daß eine Burg zum Schutz gebaut wurde. Teile der Burgmauer und der Fangelturm sind bis heute erhalten.

Verbindung zur Geschichte und Geschichten findet man in Wesenberg mehr als erwartet, z.B. in der im gotischen Stil erbauten Marienkirche. Im innern der Kirche ist die sogenannte Teufelskette, die einer Sage zufolge der Teufel geschmiedet haben soll, nachdem die Schmiede der Stadt diesen Auftrag nicht zur Zufriedenheit der Kirche erfüllte.

Neben der Kirche kann man die imposante Friedhofslinde mit einem Umfang von 8 m bestaunen. Ihr Alter wird auf 600 Jahre geschätzt. An der “Oberen Havel-Wasserstraße” gelegen suchen viele Wassersportler den Stadthafen auf, machen einen Bummel über das geschichtsträchtige Kopfsteinpflaster der Stadt mit seinen ringförmig um die Burg angeordneten Straßen.









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